1.2.1.1. Bändchenmikrofone - Funktionsweise und Aufbau

Das Bändchenmikrofon ist direkt an die elektromagnetische Induktion angelehnt. Hierbei erzeugt ein Permanentmagnet das Magnetfeld. Innerhalb dieses Feldes wird ein Bändchen platziert, das rechtwinklig zum Magnetfeld schwingen kann. Dieses Bändchen wird mit Gold oder Kupfer bedampft, um elektrisch leitfähig zu sein.


Bänchenmikrofon: Funktionsweise

Trifft Schall auf das Bändchen, so schwingt es im Magnetfeld und die induzierte Spannung kann abgegriffen werden.
Da die Länge des Bändchens baubedingt nur wenige cm lang sein kann, ist die induzierte Spannung sehr gering. Diese wird mit einem Übertrager auf ein Vielfaches transformiert. Um die induzierte Spannung zu erhöhen, muss die Länge des Leiters vergrößert werden, was aber wiederum zu einem größeren Mikrofonkorpus führen wurde.

Wird der Leiter nun aber als Spule aufgewickelt, hält sich die Gehäusegröße in Grenzen. Und dies führt uns zum Tauchspulenmikrofon.

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Links: Beispiele für Bändchenmikrofone auf shure.de



In diesem Kurs:

  • 1. Aufbau von Mikrofonen
1.1. Konstruktionsprinzipien
  1.1.1. Druckempfänger
  1.1.2. Druckgradienten-Empfänger
  1.1.3. Nahbesprechung
1.2. Wandlertypen
  1.2.1. Elektrodynamisches Prinzip
    1.2.1.1. Bändchenmikrofon
    1.2.1.2. Tauchspulenmikrofon
  1.2.2. Elektrostatisches Prinzip
    1.2.2.1. Kondensatormikrofon
      1.2.2.1.1. Berechnung
      1.2.2.1.2. Funktionsweise & Phantomspannung
    1.2.2.2. Elektret
  1.2.3. Unterschiede & Klangvergleich
1.3. Richtcharakteristik
  1.3.1. Kugel
  1.3.2. Niere
  1.3.3. Superniere
  1.3.4. Acht
  1.3.5. Keule
  1.3.6. Übersicht: Richtcharakteristiken
1.4. Frequenzgang
  • 2. Spezielle Mikrofontypen
  • 3. Stereophonie